Kann ich meinen Festnetzanschluss aufgeben und 4G Breitband nutzen?

 

Paul gab seinen Breitbandvertrag auf, als er auf Reisen ging. Nachdem er mit dem Handy überlebt hat, fragt er sich, ob er auf einen Festnetzanschluss ganz verzichten könnte.

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Ich frage mich, ob ich mich für Three’s 40GB HomeFi anmelden kann. Es muss unseren Internetbedarf zu Hause decken – zwei Computer, zwei Mobiltelefone….. Wäre das machbar?

Als wir auf Reisen gingen, gaben wir unseren Virgin-Vertrag für ein Internet- und TV-Paket auf. Wir haben Three’s „Feel at home“ für den Internetzugang mit dem Handy beim Datenroaming sehr erfolgreich eingesetzt. Nun, wenn ich nach Hause gehe, frage ich mich, ob ich mich für den lte router mit vertrag Three’s 40GB HomeFi anmelden soll. Es muss unseren heimischen Internetbedarf – zwei Computer, zwei Mobiltelefone – im Zentrum von Edinburgh decken. Ich bin nicht besorgt über Internet-TV, weil wir einen neuen DVD-Player/Freeview HD-Recorder bekommen können.

Wäre das machbar?

Die allgemeine Antwort ist nein. Heute sind die meisten Menschen besser dran, für eine drahtgebundene Internetverbindung zu bezahlen. Die konkrete Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Millionen von Menschen haben aus verschiedenen Gründen die Verkabelung durch mobiles Breitband ersetzt. Dazu gehören die (geringe) Qualität des verfügbaren kabelgebundenen Breitbands, ihre Online-Bedürfnisse und ihre persönliche Situation – wie Sie können sie reisen, sei es geschäftlich oder privat.

Betrachten Sie eine Familie mit zwei Teenagern, die viele Filme auf Netflix sehen, Musik auf Spotify streamen und Online-Spiele spielen. Sie werden wahrscheinlich weit über 100 GB pro Monat nutzen und würden davon profitieren, das schnellste unbegrenzte Breitband zu haben, das sie bekommen können. Im Gegensatz dazu können Singletons, die nur Breitband für E-Mail und Social Networking nutzen, wahrscheinlich mit einem 4G-Dienst umgehen, obwohl sie dadurch möglicherweise kein Geld sparen.

Natürlich hängt die endgültige Entscheidung davon ab, was verfügbar ist. Geben Sie Ihre Postleitzahl oder Telefonnummer in den UK Broadband Availability Checker bei Sam Knows ein, um herauszufinden, welche Unternehmen Breitbanddienste in Ihrer Nähe anbieten. Klicken Sie auf die Schaltfläche Wireless für drahtlose Dienste wie Blaze, Lothian Broadband und Urban Wimax. Es gibt Dutzende dieser FWA-Systeme (Fixed Wireless Access) in Großbritannien, die drahtlose Systeme wie Wimax verwenden, die keine 3G/4G-Netze sind. Überprüfen Sie die Bewertungen bei ISP Review und ähnlichen Websites, bevor Sie sich anmelden.

Sam weiß nichts über 3G/4G-Dienste, aber Sie können diese mit der kostenlosen Breitband- und mobilen Checker-App von Ofcom für Android und Apples iOS überprüfen.

Wenn Sie im Zentrum von Edinburgh leben, sollten Sie viele Möglichkeiten haben. Virgin scheint kein Kabel im Stadtzentrum anzubieten, aber Virgin, BT und CityFibre (die von Commsworld an Geschäftskunden verkauft werden) verfügen alle über Glasfasernetze.

Zelluläres Breitband

Die 2003 in Großbritannien eingeführten 3G-Netze waren zu langsam, um kabelgebundenes Breitband zu ersetzen. Im Jahr 2012 erhielten wir jedoch die ersten 4G-Netzwerke mit Geschwindigkeiten von 8-12Mbps, und aktuelle Versionen bieten im Allgemeinen 18-24Mbps. In der Theorie sind diese schnell genug. Die größten Nachteile sind die Verfügbarkeit von 4G-Diensten, die Variabilität der Download-Geschwindigkeiten und die hohen Preise.

Mobilfunknetze sind teuer im Aufbau und Betrieb, und da sie ursprünglich für Sprachanrufe konzipiert wurden, haben sie eine begrenzte Bandbreite. Dies spiegelt sich in den hohen Preisen wider, die sie jetzt für Daten berechnen, und den noch höheren Preisen, die sie verlangen, sobald Sie über Ihre Datenkappe gehen.

Wenn Sie sich für Three’s HomeFi anmelden, erhalten Sie 40GB für £24 pro Monat, was ziemlich vernünftig ist £1.67 pro Gigabyte. Sobald Sie Ihr Taschengeld jedoch verbraucht haben, müssen Sie ein Add-on kaufen. Diese scheinen entweder £10 für 1GB oder £15 für 3GB zu kosten.

Mobilfunknetze priorisieren auch Sprachanrufe, d.h. sie können das „Tethering“ (mit einem Mobiltelefon einen PC mit dem Internet verbinden) einschränken oder ganz blockieren. So oder so, „Streit“ – zu viele Nutzer konkurrieren um eine begrenzte Ressource – ist beim Mobilfunk eher ein Problem als beim Festnetz.